Ein Hospitalschulschiff für Kiel

Die FRAKTION mit kluger Idee für kommunale Seenotrettung. 

Die Lage auf dem Mittelmeer ist dramatisch. Fast täglich sterben Menschen, die von den zu wenigen und von den Regierungen behinderten Helfer*innen nicht gerettet werden können.  Damit die Stadt Kiel einen Beitrag dazu leisten könnte, so die Idee eines Fraktionsmitgliedes, sollte man ein Hospitalschiff ins Mittelmeer entsenden.  Leider ist das kommunalrechtlich nicht möglich, da Seenotrettung im Mittelmeer keine kommunale Aufgabe ist

Was jedoch kommunale Aufgabe ist, ist das Bereitstellen von Bildungsstandorten. Und ein solcher fehlt Kiel noch für medizinische Tätigkeiten im maritimen Bereich. Auf einem Hospitalschulschiff könnten alle medizinischen Fachberufe – von der Ärztin über den Krankenpfleger bis zur Rettungssanitäterin – besondere Praxiserfahrung sammeln. 

Praxiserfahrung gibt es allerdings nur dort, wo auch (potentielle) Patient*innen anzutreffen sind. So kam man auf die Idee, das Schiff ins Mittelmer zu entsenden, schließlich hört man dort immer wieder von Menschen in Not. Die Ausbildung wäre also gesichert. 

Und das man nebenbei in der Lage wäre, zahlreiche Menschen zu retten, verstößt auch nicht gegen das Kommunalrecht. 

Dies alles auf Machbarkeit und Finanzierbarkeit zu prüfen beantragte Die FRAKTION gemeinsam mit der Linken. Alle anderen Fraktionen lehnten den Antrag ab. Ob aus Ignoranz oder fehlendem Vorstellungsvermögen ist unbekannt. 

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